Uwe´s Spanferkelgrill

Die Bauphase

Die Idee eines eigenen Spanferkelgrills kam mir schon vor ein paar Jahren, als ich bemerkte, dass bei großen Grillfesten immer jemand Stundenlang am Grill stehen musste um alle Mäuler zu sättigen. Pläne für den Grill hab ich schon vor drei Jahren gezeichnet. Als Vorlage nahm ich mir den großen Saugrill der Feuerwehr. Da aber mein Maschinenpark daheim nicht die richtigen Gerätschaften dafür beherbergt, blieb es ganze zwei Jahre lang nur bei den Plänen.

Durch drängen meines Schwagers und des anstehenden Geburtstages meines Neffen musste ich handeln. Da kam Familienzuwachs, in Form eines angehenden Schwagers, gerade recht. Er besorgte mir den Antriebsmotor samt Antriebsscheibe und Riemen, brachte auch gleich das Boschsystem ins Gespräch, aus dem nun das Gestell gefertigt wurde. Nun brauchte ich noch die Bleche zum Verkleiden, eine Spanferkelwelle und die Spieße dazu, die Wellenlagerung, den Feuerkasten und den Antriebsmotor. Die Welle besorgte mir ein Arbeitskollege, der diese noch in seinen Heimbeständen hatte. Ein Freund beschaffte mir Kugellager (die aus der DDR stammten) mit denen ich die Wellenlagerung selbst anfertigte. Die maßgeschnittenen Edelstahlbleche- und Spieße verdanke ich meinem großen Bruder.

Nun konnte man das Ganze zusammenbauen und kaum zu glauben .... DA STEHT ER! Mit viel Hilfe meines Bruders, meines angehenden Schwagers, meiner Arbeitskollegen und meiner Schwester konnte er gebaut werden. Danke nochmal dafür. Achja, der Feuerkasten... Den wollte ich daheim selbst mit einer recht spektakulären Technik biegen. Als mein Bruder das sah, bekam er anscheinend Mitleid und organisierte mir einen nach Plänen komplett gefertigen Feuerkasten. Ich sag ja, alleine hätte ich das nicht geschafft.

Erster Praxistest "Schweineschlegel"

Um zu testen ob der Motor hält und zu sehen ob man in ca. fünf Stunden ein fertig gegrilltes Spanferkel bekommt habe ich mir Schweineschlegel besorgt. Gott sei dank, hatte ich auch hierfür einen hilfsbereiten Bruder.

Nun als ich den Schlegel sah, dachte ich, das wird nie was... und deshalb trank ich erstmal ein Frustweizen. An diesem heißen Sommertag war ich durch die Unterstützung einiger Grillvereinsmitgleider, nicht nur beim Grillen sondern auch beim Weizen trinken, sehr dankbar. So vergingen die Stunden... Als dann die Gäste eintrafen war der Schlegel fertig und es konnte gegessen werde. Der Motor wurde durch eine Autobatterie angetrieben und wahrscheinlich wäre er noch die ganze Nacht gelaufen. Ein paar verbesserungswürdige Details sind noch aufgetreten die aber leicht umzusetzen sind.

Also, alles in allem... TEST BESTANDEN!